Zwei für Sie - Neuhengstett

Waldenserkirche Neuhengstett

Waldenserkirche Neuhengstett


Seit 1700 besteht in Neuhengstett eine Waldensersiedlung, nachdem der württembergische Regent etwa 200 - ursprünglich aus dem Val Pragela kommenden -  Waldensern die Einwanderung aus der Schweiz erlaubte. Langsam passte sich die Gemeinde auch kirchlich an die württembergische Umgebung an, und verzeichnete im 20. Jh. ein enormes Wachstum durch Flüchtlinge einerseits, durch industriell veranlasste Zuwanderung andererseits. Neuhengstett zählt heute etwa 2000 Bürger, davon 1000 Evangelische. 
 
Der ursprüngliche, 1702 provisorisch, 1710 aus Holz errichtete Kirchenbau wurde 1769 abgerissen und noch im selben Jahr durch einen Bau aus Stein ersetzt. Er bildet auch den Kern des heutigen Gotteshauses.


Zwei für Sie - Ottenbronn

Erst seit 1928 gibt es in Ottenbronn ein eigenes Kirchengebäude und seitdem einen gemeinsamen Pfarrer mit Neuhengstett. Vorher gehörten die Gemeindeglieder nach Hirsau und besuchten über den alten "Kircheweg" die Gottesdienste im Tal. Der gemeinsame Pfarrer war lange die einzige Verbindung zwischen zwei ansonsten selbständigen Gemeinden.
Inzwischen wird zunehmend entdeckt, dass die Zusammenarbeit zwischen Ottenbronn und Neuhengstett in mehr als einer Hinsicht Sinn macht.
Langsam, aber zielstrebig bewegen sich die Gemeinden aufeinander zu und sind seit 1999 zu einer Gesamtkirchengemeinde verbunden.